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Wissenschaft

Die Christliche Wissenschaft ist, wie der Name es zum Ausdruck bringt, eine Wissenschaft. Hier finden Sie Beiträge. welche die Lebenseinstellung der Christlichen Wissenschafter auf ihre Art und Weise verdeutlichen.


Existiert das Böse?

Hat GOTT alles erschaffen. was existiert — hat Er das Böse auch erschaffen?
Professor Hermann Minkowski dozierte 1894 in Königsberg und 1896 in Zürich. Der Professor wollte seine Studenten mit einer Frage auf die Probe stellen: „Hat GOTT alles erschaffen., was existiert?"

Ein Student bejaht die Frage pflichtgemäss.
„GOTT hat also alles erschaffen?" — „Ja natürlich", antwortete der Student. Der Professor führte nun aus: „Wenn GOTT alles erschaffen hat, dann hat GOTT auch das Böse erschaffen und aus der Existenz des Bösen und aus dem Prinzip, dass unsere Taten zeigen, wer wir sind, können wir folgern, dass GOTT böse ist."

Der Schüler sagte nun nichts mehr und der Professor war von seiner eigenen hypothetischen Definition angetan, weil er sich rühmen konnte, den religiösen Glauben als Mythos bewiesen zu haben.

Da meldete sich ein anderer Schüler und sagte: „Darf ich Sie etwas fragen, Herr Professor?"
„Natürlich," sagte der Professor. Der Student stand auf: „Herr Professor, existiert Kälte?"
„Wieso fragen Sie das? Natürlich existiert sie; war Ihnen noch nie kalt?" Während die anderen Studenten über die Frage kicherten, antwortete der junge Mann: „Tatsächlich existiert die Kälte gar nicht. Was wir als Kälte ansehen, ist den Gesetzen der Physik zufolge die Abwesenheit von Wärme. Wir können die Energie von allem und jedem messen, die ausgestrahlt wird und Wärme ist der Energiezustand von Körpern `Der absolute Nullpunkt ist die völlige Abwesen¬heit von Wärme. Alle Materie wird dann bewegungslos und kann bei dieser Temperatur nicht reagieren. Kälte existiert nicht. Wir haben dieses Wort geschaffen um zu beschreiben, wie wir uns fühlen, wenn wir keine Wärme spüren."

Der Student frage weiter: "Existiert Dunkelheit?" Auch hier bejahte der Professor.
Der Student aber entgegnete: „Hier liegen Sie wieder falsch, auch Dunkelheit existiert nicht. Dunkelheit ist in Wirklichkeit die Abwesenheit von Licht. Wir können Licht untersuchen, aber nicht Dunkelheit. Wir können das Newton'sche Prisma benutzen um weißes Licht in seine farbigen Bestandteile mit unterschiedlichen Wellenlängen zu zerlegen. Dunkelheit können wir nicht messen. Ein einfacher Lichtstrahl kann in eine Welt voll Dunkelheit dringen und sie erleuchten. Wir können also nicht sagen, wie dunkel ein gewisser Raum ist, wir messen nur das Mass an Licht, das vorhanden ist. So ist es doch, nicht wahr? Dunkelheit ist ein Begriff den wir benutzen, um die Abwesenheit von Licht zu beschreiben."

Schließlich fragte der Student: „Existiert das Böse, Herr Professor?" Nun war der Professor unsicher, aber unterstrich noch einmal- "Natürlich existiert das Böse. Wir sehen es täglich. Immer gibt es Beispiele für die Unmenschlichkeit der Menschen. Verbrechen und Gewalt gibt es überall in der Welt und dies ist nichts anderes als das Böse."
Hier entgegnete der Schüler: "Das Böse existiert nicht, oder zumindest nicht aus sich selbst. Das Böse ist nur die Abwesenheit GOTTES, des Guten. Es verhält sich wie Dunkelheit und Kälte. Es ist ein Wort, das der Mensch gewählt hat, um die Abwesenheit GOTTES zu beschreiben. GOTT hat das Böse nicht erschaffen. Das Böse ist das Ergebnis, wenn der Mensch GOTTES Liebe nicht im Herzen trägt. "Es ist kein GOTT anwesend" - Krieg, Krankheit, Hass. Es ist wie die Kälte, die kommt, wenn keine Wärme da ist oder wie die Dunkelheit, die kommt, wenn kein Licht da ist."

Da setzte sich der Professor und schwieg. Der Name dieses Studenten war Albert Einstein. Später stellte Professor Minkowski fest, dass es in der Einstein'schen Relativitätstheorie nur eine Existenzebene gibt. Die Entfernung von zwei Geschehnissen, gleichgültig wie weit sie auch im gewohnten Zeit-Raum Denken voneinander entfernt zu sein scheinen, ist immer gleich null.

Das heisst, Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart sind nur in unserer begrenzten Wahrnehmung voneinander getrennt und entfernt.

Aus der Zeitschrift Galileo Nr. 1, April 2007

Das nachstehende Video fasst den Dialog zusammen.


Weitere Autoren

LEO TOLSTOI: «Ich habe mit Ihnen über die Lehre der Christlichen Wissenschaft gesprochen…. Dieses Gedankengut weist viele wichtige Aussagen auf, die ich darin zuerst gar nicht vermutet hatte.» (Tolstoi, Sozialismus und Christentum, Briefwechsel Tolstoi-Birioukof, Grasset-Verlag, 1957, Kapitel VI)

JEAN COCTEAU: «Ich habe eine grosse Wertschätzung für die Christliche Wissenschaft, und es ist traurig, dass sich unsere Gesellschaft täglich immer weiter von dieser Schule der Weisheit entfernt.» (Saint Jean Cap Ferrat, Brief vom 18. Juni 1953)

ALBERT EINSTEIN: Zu einem Kirchenmitglied am Ende einer von ihm besuchten Mittwoch-Zeugnisversammlung in der 5. Kirche in New York: «Sind sich ihre Mitglieder des Schatzes bewusst den sie besitzen?» (Notiz von George Nay, datiert 20. Oktober 1970, Mary Baker Eddy Library, Boston USA)

Brief von Albert Einstein an seine Tochter Lieserl

Ein Brief ALBERT EINSTEINS an seine Tochter Lieserl

«Liebe Lieserl

Nachdem ich die Relativitätstheorie veröffentlicht hatte, wollte mich fast niemand verstehen. Was ich nun der Menschheit offenbare, trifft wieder auf eine Welt voller Unverständnis und Vorurteilen. Bitte halte deshalb diesen Brief zurück, bis die Menschen sich soweit entwickelt haben, dass alle verstehen, wovon ich rede.

Es gibt viele Kräfte, die auf irgendetwas wirken aber es gibt auch eine unglaublich starke Kraft, für die die Wissenschaft bisher noch keine Erklärung gefunden hat. Diese Kraft beeinflusst alles andere, sie steht über allen Phänomenen des Universums und doch haben wir sie noch nicht verstanden.

Diese Kraft ist die LIEBE.

Wissenschafter haben diese stärkste, unsichtbare Kraft vergessen. LIEBE ist das Licht, das die erhellt, die sie geben und erhalten.

LIEBE ist fast wie die Schwerkraft, denn sie bringt die Menschen dazu, sich voneinander angezogen zu fühlen, wie zwei Magnete.

LIEBEist die stärkste Kraft von allen, denn sie ist es, die verhindert, dass die Menschheit in ihrer blinden Selbstsucht zugrunde geht.

Für die LIEBE leben und sterben wir.

LIEBE ist unser Gott und GOTT ist unsere LIEBE.

Diese Kraft erklärt alles und gibt unserem Leben einen Sinn. Es ist eine unscheinbare Kraft, die wir viel zu lange ignoriert haben. Vielleicht, weil wir Angst vor ihr haben, da sie die einzige Kraft im Universum ist, die sich nicht wissenschaftlich steuern lässt.

Die Menschheit wird immer wieder versagen, wenn es darum geht, die Kräfte des Universums zu erforschen, zu nutzen und zu kontrollieren. Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns mit einer anderen Energie nähren und neben der Wissenschaft die Liebe nicht vergessen!

Wenn wir wollen, dass die Menschheit weiter überlebt, wenn wir einen Sinn im Leben finden wollen, wenn wir die Welt und alles, was in ihr lebt retten wollen, dann ist Liebe die einzige richtige Antwort!

Vielleicht sind wir auch nach dieser Veröffentlichung noch nicht stark genug, um all den Hass, den Egoismus und die Gier zu zerstören, die unseren Planeten Stück für Stück vergiften.

Wenn wir lernen, diese universelle Energie, in Form der LIEBE, zu geben und auch anzunehmen, meine liebe Lieserl, werden wir feststellen, dass die LIEBE alles überwinden kann, denn die LIEBEist die wahre Essenz des Lebens .

Bitte entschuldige, dass ich nie in der Lage war, meine Liebe direkt zu zeigen. Vielleicht ist es zu spät für eine Entschuldigung, aber da die Zeit relativ ist, kann ich dir auch jetzt noch sagen, dass ich dich liebe. Dank dir habe ich die letzte Antwort gefunden, die Antwort des Lebens!

In Liebe, Dein Vater Albert Einstein»


Hamburger Abendblatt, 8.01.2000

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Michel Bobiller ist Komitee für Veröffentlichungen für die Westschweiz und das Tessin. Er nimmt auch Anfragen auf Deutsch entgegen.

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